Mehr als nur das Etikett: Storytelling auf Instagram

In Social Media by teammintanoLeave a Comment

Mit wilden Werbeversprechen ist die Generation Y nicht mehr zu begeistern. Ein neues, authentisches Werbemedium muss her. Visuelle Inhalte sind deshalb aus kaum einer Contentstrategie mehr wegzudenken und kaum ein soziales Netzwerk unterstützt diesen Trend so sehr wie Instagram. Viele Marken haben den großen Mehrwert von Instagram bereits erkannt und nutzen die Plattform für Marketingzwecke. Es hat allerdings noch nicht jede Marke eine entsprechende Strategie, besonders für zielgruppengerechtes Storytelling. Soziale Netzwerke sind der ideale Ort, um eine Geschichte zu erzählen und neue Zuhörer zu gewinnen, die sich mit dieser Geschichte identifizieren.

Es ist also an der Zeit, als Marke Storytelling aktiv einzusetzen, um den digitalen Erfolg zu steigern. Wie genau Storytelling auf Instagram aussehen kann? Hier ein paar wichtige Tipps:

1. Kontext ist alles

Zeiten, in denen man als Werbemaßnahme ein Produkt einfach mit dem Preis à la Media Markt abbildete, sind in den meisten Branchen längst vorbei. Zeige dein Produkt im Kontext. Ob mit dir, deinen Kunden oder in einer Alltagssituation, deine Kunden können sich das Produkt im alltäglichen Kontext besser vorstellen und sehen den eigenen Nutzen eher.

2. #throwbackthursday

Die wilden Anfänge deiner Firma, oder das tägliche Chaos am Schreibtisch musst du nicht verstecken. Alles, was deine Marke menschlicher wirken lässt ist wertvoll fürs Storytelling. Also schnell die alten Fotos zum #throwbackthursday rauskramen und die eigenen Unternehmenskultur möglichst greifbar machen. Wichtig ist nur, dass die Fotos eine stringente Geschichte erzählen, qualitativ hochwertig sind und – jedes Bild für sich – relevant ist, um ein Gesamtbild des Unternehmens zu formen.

3. Digitale Backstage-Pässe

Mach deine follower zu VIPs. Gewähre auf Instagram Einblicke in deine Firma, die normalerweise nicht zu sehen sind und schaffe dadurch ein Gefühl der Exklusivität. Du kannst diese Sneak Peaks gezielt nutzen, um die Vorfreude auf ein Event oder ein neues Produkt zu steigern, oder generell tiefere Einblicke in deine Firma geben. Deine Follower fühlen sich der Marke dadurch tiefer verbunden und als genau das: Very Important Persons.

4. Sei vielfältig

Beschränke dich nicht nur auf Bilder, die direkt mit deiner Marke oder deinem Produkt zu tun haben. Nichts ist langweiliger als das fünfzigste Bild von Schuhen in deinem Instagram Feed. Nimm Abstand vom Produkt selber und konzentriere dich mehr auf deine Follower. Schaffe Inhalte, mit denen sie sich identifizieren können und die nur im indirekten Kontext zu dir selber stehen. Dabei sollte der Kontext aber nie ganz verloren gehen, sondern hintergründig immer noch zurück zur Marke zeigen.

5. User Generated Content

Von Nutzern produzierte Inhalte haben eine besondere Anziehungskraft. Sie haben eine wesentliche Rolle im Social Media Marketing, da jeder mit dem Phänomen vertraut ist: Man glaubt der Empfehlung von von Freunden und Bekannten sehr viel eher als der Empfehlung einer Firma. Es gibt außerdem keinen besseren Weg, ein Produkt im Kontext zu sehen, als wenn Nutzer es in Alltagssituationen zeigen. Ein eigener Hashtag trägt dazu bei, dass Nutzer ihre eigene Geschichte mit deiner Marke teilen können und ihre Freunde daran teil haben lassen.

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